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| 3.2
Mechanische Eigenschaften |
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| Die mechanischen Eigenschaften des
ausgehärte- ten Rohres sind abhängig von der Wandstärke des Liners. Folgende
mechanischen Kennwerte wurden in Kurzzeit-Scheiteldruckversuchen an |
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ausgehärteten GFK-Rohren nach
DIN 53769/Teil 3 durch das Ing.-Büro für Kunststofftechnik Rolf Siebert, Oststeinbek,
ermittelt: |
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Biege-E-Modul
Biegefestigkeit
Deformationsvermögen |
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9000 12000 N/mm2
> 150 N/mm2
>43 % |
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Bei einem Ende Juni 2000 im
Verlaufe der Messe "Leitungsbau 2000" in Hamburg auf einer Musterbaustelle mit
dem Brandenburger Liner sanierten Eiprofilkanal DN 860 / 570 kam ein lichthärtender Liner
mit 10,3 mm Wandstärke zum Einsatz. Die durch das Ing.-Büro Siebert ermittelten
mechanischen Kennwerte lagen bei:
Biege-E-Modul 10.000 N/mm2; Biegefestigkeit 251,6 N/mm2. |
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Zur Zeit finden Versuche zum
Langzeitstandver- halten des Brandenburger Liners (10.000h-Versuch) beim Institut für
Rohleitungsbau an der FH Oldenburg und zum Abriebverhalten (Kipprinnenversuch) beim
Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft an der TU Darmstadt statt. |
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Ei-Profil DN 860 / 570
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Ei-Profil DN 860 / 570, Wandstärke 10,3 mm
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| Der Nachweis einer Resistenz gegenüber
Beanspruchungen durch Hochdruck-Spülgänge wurde von dem geprüften GFK-Inliner erbracht |
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(gem. Sachverständigenbericht
SVB-Nr. 95.00339S; Ing.-Büro für Kunststofftechnik Rolf Siebert, Oststeinbek): |
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Versuchsaufbau:
Wasserdruck:
Düsenanordnung/Spülkopf:
Vorschub:
Anzahl der Durchgänge:
Zusammensetzung des Streugranulates: |
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120 bar
30°/45°/2,4 mm
0,5 Meter/Sek.
50 Zyklen
0,01 - 4 mm Streugut/Sand |
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| 3.3
Umweltverträglichkeit |
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Der Brandenburger GFK-Inliner erfüllt
alle Anforderungen vergleichbarer GFK-Rohre und ist nicht umweltschädlich. Das verwendete
UV-lichthärtende UP-Harz entspricht den KTW-Empfehlungen des Bundesgesundheitsamtes
(BGes. BI. Jg. 77, 1. u. 2. Mitt. ff) im Bereich Rohre - Behälter ...
Ebenfalls wurde aufgrund vom Institut Nehring |
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durchgeführten
Migrationsprüfungen an glasfaserverstärkten UP-Harzlaminaten mit dem verwendeten UP-Harz
festgestellt, daß die Anforderungen der Bedarfsgegenständeverordnung, des § 175.000 der
US FDA Regulations und des § 31 Abs. 1 des deutschen Lebensmittel- und
Bedarfsgegenständegesetzes erfüllt werden. |
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| 4.0 |
Beständigkeit gegen
chemische Angriffe sowie hohe Abwasser-Temperaturen durch 2-Stufen-Harzsystem |
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Beim Brandenburger Schlauchrelining-Verfahren
wird ein speziell dafür entwickelter imprägnierter Glasfaserkomplex in zwei
Harzvarianten je nach Anforderungsprofil angeboten: Brandenburger GFK-Inliner mit
Polyesterharz (UP-Harz)
Brandenburger GFK-Inliner High Chemical Resistance mit Vinylesterharz
(VE-Harz). |
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Das Polyesterharz (UP-Harz)
erfüllt erfahrungsgemäß erforderliche Beständigkeiten gegenüber kommunalen Abwässern
nach DIN 19550. Bei hochaggressiven Abwässern und höheren Dauertemperaturen (> 30°C
bis ca. 70°C) wird der Einsatz von Vinylesterharz (VE-Harz) empfohlen. |
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